Das Stück entstand im Rahmen einer Residency in Graz, bei der ich mich im Mai 2018 in der Stadt aufgehalten habe. Dieser Aufenthalt wurde von der Doktorratsschule der Kunstuniversität Graz organisiert und finanziert. Dabei habe ich Video- und Tonaufnahmen in der Stadt gemacht und verarbeitete diese Aufnahmen zu einem Stück. Das Stück besteht zum Teil aus einer fixen Videospur mit Ton, geschnitten in mehreren Fassungen. Es gab unterschiedliche Fassung für die Projektionen im Raum (bis zu drei Projektionen) und eine Fassung für die mobilen Geräte. Ich habe den Schnitt variiert und in unterschiedlichen Reihenfolgen geschnitten, um gewisse räumliche und zeitliche Abfolgen entstehen zu lassen. Die Version für die mobilen Geräte hatte auch eine Tonspur und wurde mit vom Performance-Computer über den Webserver gestartet. Dazu improvisierte ich Live mit SuperCollider mit meinem Computer und der Ausgabe über die Lautsprecher und mobilen Geräte. Die Idee war, anderes als im Stück Open Form, konkretes Bild- und Tonmaterial einzusetzen und mit Entsprechungen und Verfremdungen des Materials zu spielen.