Das Stück „Open Form III“ generiert mit fünf verschiedenen Soundmodulen Variationen bei jedem Abspielen. Einfache Basisklänge wie Sinus, Rauschen sowie Granulatoren generieren klangliche Strukturen, die nach kontrapunktischen Kriterien und stochastischen Prozessen zu musikalischen Abläufen geformt werden. Durch die Überlagerung und Schichtung dieser einfachen klanglichen Gesten ergibt sich ein komplexes Gefüge. Die einzelnen Klänge werden in visuelle Formen übersetzt und einerseits durch die Parameter des Klanges sowie durch einen eigenständig laufenden Prozess bestimmt. Der Ablauf des Stückes wird generativ erzeugt und ist nicht vorherbestimmt. Es experimentiert mit dem Zusammenspiel von Klang und Bild und deren Distribution im Raum durch verschiedene Wiedergabemedien.